Rechtsschutz Hausbau

Kaum ein Projekt zehrt so sehr an den Nerven wie der eigene Hausbau. Streitigkeiten mit Architekten und den ausführenden Firmen sind dann keine Seltenheit. Mit einem Bauherren-Rechtsschutz sind Sie bestens für eventuelle Streitigkeiten gewappnet. Der Rechtsschutz für Bauherren greift bei Konflikten, die beim Bau, bei der Sanierung oder beim Kauf einer Immobilie aufkommen können. Sollte es zum Streit kommen, dann sorgt der Rechtsschutz für den Hausbau dafür, dass Bauherren gegen die Kosten von Anwälten, Gerichtsverfahren und Gutachtern gesichert sind. Auf diese Weise werden Sie Ihr Recht so schnell wie möglich durchsetzen.

Mit einer Rechtsschutzversicherung müssen Sie die hohen Kosten für Gericht und Anwalt nicht länger fürchten, hier können Sie die Anbieter und Leistungen vergleichen. Es stehen auch die aktuellen Testsieger wie die ARAG und Advocard Versicherung in unserem Vergleich.

Wann ein Rechtsschutz wichtig sein kann

Die meisten Bauherren wissen ein Lied davon zu singen, was beim Hausbau alles schiefgehen kann. Gut, wer dann einen Rechtsschutz für den Hausbau hat. Denn der Rechtsschutz für den Hausbau kann nicht nur bei Baumängeln sehr wichtig sein. Wichtig ist er auch bei einer gravierenden Verzögerung der Fertigstellung und bei nicht eingehaltenen Terminen. Darüber hinaus spielt er eine große Rolle auch bei einer gänzlich anderen Ausführung als geplant und besprochen.

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Welchen Zweck der Rechtsschutz für den Hausbau hat

Mit dem Rechtsschutz für den Hausbau sollen die Kosten für einen Rechtsstreit beziehungsweise für die anwaltliche Vertretung übernommen werden. Dies wird den Bauherren entlasten, der in der Phase des Hausbaus das Geld auch anderweitig besser einsetzen kann. Die Versicherung soll zudem gewährleisten, dass der Häuslebauer zu seinem Recht kommt und nicht aus Kostengründen darauf verzichten muss.

Liste & Tabelle Baukosten laut haus-bau-blog.de

„Grundstückskosten & Baunebenkosten Höhe Kosten
Kosten für den Eintrag im Grundbuch 1439,52
Davon Notar-Kosten für die Grundschuldbestellung 634,27
Notarkosten Grundstück 722,93
Grunderwerbssteuer Prozentsatz je nach Region
Kosten für das Grundstück an sich viel Geld. Locker 80-200 Euro pro qm, je nach Region
Kosten Baugenehmigung 690
Kosten Versicherungen 250-300
Kosten Prüfstatiker 1.000
Kosten Bauherrenschutzbund 3.000
Erschliesungskosten Höhe Kosten
Kosten für den Gasanschluss 982
Vermessung Grundstück 2.585
Kosten Bodengutachten 480
Kosten für den Stromanschluss 1.480
Kosten Baustrom 544
Kosten für Trinkwasser und Abwasser 2.743
Kosten Bauwasser 172
Kosten für Telefonanschluss und Internet 579
Elektroinstallation Höhe Kosten
Spots im Dachkasten 875 für beide Hausseiten
Einbauspots in der Decke (Filigrandecke) 700
Kosten Unterputz-Rolladen 6.905
Aufschlüsselung aller Elektro-Kosten im Detail ca. 13.000
Baukosten & Ausstattung Höhe Kosten
Kosten Dachfenster 564 pro Stück Mehrkosten ggü. Standard
Kosten Dachfenster nachträglich einbauen 1.333 pro Stück
Kosten Malerarbeiten (Detaillierte Aufstellung) knapp 5.000 Mehrkosten.
Kosten Fußbodenbelag Viele Tausend Euro. Je nach Umfang und Material.
Kosten Raumerhöhung 3.000
Kosten Schiebetür 1.479
Kosten Innentüren 4.000 Mehrkosten ggü Standard
Eingangshaustür in anthrazit 3.000 Mehrkosten ggü. Standard
Kosten Treppe (Wangentreppe geschlossen) 4.665
Kosten Kamin (bedenke den Schornstein) ca. 5.000 Euro. (nur Kamin davon ca. 3.000)
Neue Küche (hier: Landhausküche Nobilia Lucca) ca. 8.000 bis 10.000 Euro
Große Dusche mit Flachwanne und Ganzglastrennwand ca. 3.000 Mehrkosten ggü. Standard
Größere Wanne 1.245 Mehrkosten ggü. Standard
Villeroy & Boch WC mit Absenkautomatik-Sitz 394
Spiegelschrank & Waschbecken von Pelipal 993
Fliesen Je nach Umfang und Art viele tausend Euro
Kosten Badezimmer Viele Details siehe Link
Aussenanlagen Höhe Kosten
Kosten Abriss altes Haus 2.000
Kosten Bauschutt-Container 450
Kosten Baumfällung 2.000 (kommt auf Anzahl der Bäume an)
Kosten fürs Pflastern 6.000
Kosten Gartenterrasse 6.134
Kosten Zaun 5.000 Euro
Carport und Terrassenübderdachung (selbst aufgebaut) 6.000“

Bauherren sollten trotz des Rechtsschutzes für den Hausbau vorsichtig sein

Sei es mit oder ohne den Rechtsschutz für den Hausbau – Häuslebauer sollten sich im Vorfeld ganz genau und über mehrere Quellen über die Baufirma aber auch über die Handwerksbetriebe informieren. Zu diesem Zweck bieten beispielsweise Referenzen einen guten Anhaltspunkt. Auf diese Weise können Sie sich erkundigen, welche Erfahrungen andere Bauherren mit dem jeweiligen Unternehmen gemacht haben. Außerdem ist es hilfreich, wenn Sie den Fortschritt des Baus in regelmäßigen Abständen durch einen unabhängigen Experten überprüfen lassen. Somit müssen Sie zwar zusätzliche Kosten einplanen, verhindern dadurch aber schon im Vorfeld größere Schäden. Und im Streitfall haben Sie bereits ein unabhängiges Gutachten vorliegen.

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Fazit Rechtsschutz Hausbau

Über einen Rechtsschutz für den Hausbau sollten alle Bauherren nachdenken, die nicht über die nötigen Rücklagen verfügen, um einen Rechtsstreit zu beginnen. Allerdings sollte jedem Bauherren auch bewusst sein, dass der Rechtsschutz auch Geld kostet und dass in der Regel pro Schadensfall eine Selbstbeteiligung gefordert wird. Dafür sind aber die Kosten für den Anwalt, die Gerichtskosten, die Kosten für den Gerichtsvollzieher sowie die Kosten für sachverständige und Zeugen abgedeckt.

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