Rechtsschutzversicherung Insolvenzverfahren

Informiert wird nun zum Thema Rechtsschutzversicherung Insolvenzverfahren. Dabei sind die Kosten für das Verfahren auch dann zu tragen, wenn der Schuldner kein Vermögen oder kein Einkommen aufweisen kann. Mindestens werden in einem solchen Fall 2000 Euro fällig. Hinzu kommen weitere Kosten wie die Beauftragung eines Rechtsanwalts oder eines kommerziellen Schuldenberaters. Der Rechtsschutz kann zumindest eine telefonische Rechtsberatung zu allen Rechtsgebieten liefern.

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Rechtsschutzversicherung Insolvenzverfahren

Die Verfahrenskosten für eine Privatinsolvenz belaufen sich auf etwa 2000 Euro, wenn der Betroffene weder über ein Einkommen aus Arbeit noch über Vermögen verfügt. Die Summe ist jedoch recht niedrig angesetzt. Die Rechtsschutzversicherung könnte in diesem Fall für die anfallenden Kosten aufkommen. Doch in der Regel werden diese Kosten nicht durch die Versicherung getragen. Sinnvoll beim Rechtsschutz ist unter anderem die telefonische Rechtsberatung. Der Schuldner trägt die Kosten für die gerichtlichen Verfahren.

Anspruch auf Versicherungsleistung im Insolvenzverfahren

Es gibt im Rahmen der Regelung § 10 Die Leistungen der Rechtsschutzversicherung / 6. Der Anspruch auf Versicherungsleistung im Insolvenzverfahren. Der Schuldbefreiungsanspruch gegen die Rechtsschutzversicherung zählt immer dann zur Insolvenzmasse, wenn über das Vermögen des Versicherten in der Eröffnung des Insolvenzverfahren eröffnet entschieden wird. Auch in diesem Fall ist es sinnvoll, sich mit dem eigenen Versicherer in Verbindung zu setzen.

Kostenübernahme der Rechtsschutzversicherung

In der Regel gibt es keine Kostenübernahme der Rechtsschutzversicherung, das gilt selbst dann, wenn der Schuldner überschuldet ist. Eine Alternative hierzu wäre die Prozesskostenhilfe (PKH), die grundsätzlich in einem solchen Fall gewährt werden sollte. Kosten entstehen auch durch einen Insolvenzverwalter. Bezahlt werden müssen optional auch die Gebühren für einen Schuldenberater oder einen Rechtsanwalt. Es gilt dabei unter anderem auch § 4a Insolvenzordnung (InsO).

Rechtsschutzversicherung Insolvenzverfahren – Zahlungsunfähigkeit, § 17 InsO

Über die Zahlungsunfähigkeit stehen die wichtigsten Rege­lungen im § 17 InsO bereit. Dabei für die Zahlungsfähigkeit als die Unfähigkeit definiert, dass die fälligen Verbindlichkeiten nicht mehr erfüllt werden können. Der Schuldner hat somit seine eigenen Zahlungsmittel längst überschritten. Die Stellung eines Insolvenzantrags kann in einem solchen Fall die einzige Lösung darstellen. Es gelten die Bestimmungen des BGB.

Rechtsschutzversicherung Vorteile

Auch wenn eine Rechtsschutzversicherung nicht für die Verfahrenskosten aufkommen kann, so bietet sich zumindest eine Beratung am Telefon durch einen Fachanwalt. So können auf jeden Fall wichtige Fragen beantwortet werden, auch die nächsten Schritte können so entschieden werden. Das ist ein wesentlicher Vorteil der Rechtsschutzversicherung. Erfahren Sie mehr zu den Themen, Recht, Privatinsolvenz, Anwalt, Insolvenz anmelden, Kontakt, Insolvenzverwalter, Überblick, Service, Schritt Restschuldbefreiung, Schulden, Versicherung trotz Insolvenz.

Erster Teil
Allgemeine Vorschriften
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
㤠1 Ziele des Insolvenzverfahrens
Das Insolvenzverfahren dient dazu, die Gläubiger eines Schuldners gemeinschaftlich zu befriedigen, indem das Vermögen des Schuldners verwertet und der Erlös verteilt oder in einem Insolvenzplan eine abweichende Regelung insbesondere zum Erhalt des Unternehmens getroffen wird. Dem redlichen Schuldner wird Gelegenheit gegeben, sich von seinen restlichen Verbindlichkeiten zu befreien.“

Rechtsschutz auch für Azubis