Rechtsschutzversicherung Corona

In Zeiten der Corona Pandemie fürchten sich viele Menschen vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes und vor arbeitsrechtlichen Nachteilen. Das berichtet das Vergleichsportal Check24. Laut dem Portal dreht sich jede dritte Anfrage bei den Kundenberatern im Bereich Rechtsschutzversicherung um dieses Thema. Im Vergleich zum Januar bedeutet das ein Plus von 300 %. Lesen Sie, worauf bei der Rechtsschutzversicherung in puncto Corona zu achten ist. Im Raum steht zudem auch die Frage, ob Sie eine Rechtsschutzversicherung nur aufgrund der Corona Pandemie abschließen sollten.

Mit einer Rechtsschutzversicherung müssen Sie die hohen Kosten für Gericht und Anwalt nicht länger fürchten, hier können Sie die Anbieter und Leistungen vergleichen. Es stehen auch die aktuellen Testsieger wie die ARAG und Advocard Versicherung in unserem Vergleich.

Rechtsschutzversicherungen deutlich mehr Anfragen in Zeiten der Coronakrise laut GDV 04.06.2020

In den Zeiten der Coronakrise erhalten die deutschen Rechtsschutzversicherungen deutlich mehr Anfragen. Vor allem Arbeits- und Vertragsrechtsschutz ist nachgefragt. Das berichtet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Laut dem Verband sei die Zahl der telefonischen Rechtsberatungen deutlich gestiegen. So gab es im März 150,000 anwaltliche telefonische Beratungen und daher ein Drittel mehr als im Februar.

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Wann die Rechtsschutzversicherung bei Corona zahlt

Damit die Rechtsschutzversicherung für Rechtsstreite bei Corona zahlt, muss in der Regel ein entsprechender Arbeitsrechtsschutz-Baustein mit dem Versicherer vereinbart sein. Wenn ein Rechtsstreit schon vorher im Gange war, dann kann dafür keine Rechtsschutzversicherung mehr abgeschlossen werden. Außerdem sollten Sie darauf Acht geben, dass bei den meisten Tarifen eine entsprechende Wartezeit gilt, nach der die Versicherung erst in Anspruch genommen werden kann.

Wozu die Rechtsschutzversicherung bei Corona dient

Die Rechtsschutzversicherung beziehungsweise der Berufs-Rechtsschutz dient etwa dazu, rechtliche Interessen aus Arbeitsverhältnissen oder öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnissen wahrzunehmen. Wenn sich beispielsweise ein Arbeitnehmer eigenmächtig in Selbst-Isolation begibt, das heißt, ohne eine ärztliche oder behördliche Anordnung der Quarantäne vom Arbeitsplatz fern bleibt, und der Arbeitgeber daraufhin die Zahlung des Gehalts einstellt oder sogar kündigt. Dann kann eine mögliche Kündigungsschutzklage ein Fall für den Berufs-Rechtsschutz sein.

Fazit Rechtsschutzversicherung Corona

Die Corona Pandemie ist bereits im Alltag der Menschen angekommen. Welche Folgen sie für die Bürger aber haben wird, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Wenn Sie sich wegen möglicher Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber oder rechtlicher Unterstützung in anderen Bereichen mit einer Rechtsschutzversicherung für den Fall des Falles absichern möchten, dann müssen Sie bedenken, dass eine Rechtsschutzversicherung kein Rundum-Sorglos-Paket ist, welches alle Kosten übernimmt, die im Zusammenhang mit einer rechtlichen Auseinandersetzung entstehen. Daher ist es nicht ratsam, lediglich aufgrund der Corona Pandemie, eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen. Denn Sie müssen schon vorher gut überlegen, welcher Lebensbereich versichert sein soll. Über den Abschluss einer Rechtsschutzversicherung in der Coronakrise sollte erst nachgedacht werden, wenn die Haftpflicht-, Berufsunfähigkeits- sowie Wohngebäude-, Risikolebens-, Unfall- und Hausratversicherung unter Dach und Fach sind.

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